Googles Humor: “Aufbruch in die Unendlichkeit? “
Google wird immer offener. Auch wenn manches in humoriger Art verpackt wird, so sollte man sich bei einem Beitrag im Google-Blog “Phänomen, das wir ‘endlose Weiten’ nennen” durchaus schnell ernsthafte Gedanken machen.
Es geht darum,das relativ schnell (auch unbeabsichtigt) die Situation entsteht, daß “unendliche” viele Links entstehen. Typisches Beispiel wäre der Kalender, bei dem immer der nächste Monat angezeigt wird. Rechnerisch klar gegen unendlich gehend …
Aber auch andere Situationen können schnell die Zahl der Links exponentiell wachsen lassen, wie beispielhaft in einem Kleidershop die Verknüpfung der Auswahlparameter “Größe”, “Farbe” und “Modell” schon recht viele Links, nämlich Größe x Farbe x Modell, entstehen läßt.
Es ist nun verständliches Anliegen von Google, hier ein Ende zu finden. Der Blog-Beitrag beschreibt auch diverse Lösungsmöglichkeiten.
Allerdings gibt es da durchaus auch andere vernünftige Gründe, die früher geübte Meinung “viel hilft viel” bei der Seitenzahl zu verlassen.
Bereits jetzt läßt Google eine ganze Reihe von Seiten absichtlich weg, meist weil der Content uninteressant erscheint. Ob dies immer richtig ist, sei sicher oft zu bezweifeln, aber bei der Vielzahl der Seiten muss selbst Google Prioritäten setzen.
Und dann wird der “Link-Juice”, den eine Website durch externe Links bekommt, auch auf die vorhandenen Seiten verteilt. Konkret bedeutet dies, dass bei einer starken Domain auch viele tausend Unterseiten indiziert werden. Bei einer eher unbedeutenden Seiten ist oft nur noch die Startseite im Index.
Also: Konzentration auf das Wesentliche, Klasse vor Masse